Donnerstag, 7. Juni 2018

Lodge-Trekking ins Annapurnagebiet

Mit dem DAV Summit Club von 27. Mai bis 6. Juni 2018

 Meine erste Reise nach Nepal, einem der Länder, von denen jeder Bergfex träumt, war mit Sicherheit nicht die letzte.
Um einmal "reinzuschnüffeln", hab ich diese Gruppenreise des deutschen Alpenverein Summit Clubs gebucht - sämtliche Teilnehmer waren Österreicher. Eine wirklich coole Truppe, von Tirol bis Wien. Wir Salzburger waren die Mehrheit.
Zwei nepalesische deutschsprachige Guides, Bir Sing und Nim, führten uns. Zehn Kulis schleppten das Extragepäck von Lodge zu Lodge, sodass wir nur den Tagesrucksack tragen mussten (früher nannte man sie Sherpas, aber das ist politisch unkorrekt, weil "Sherpas" die Menschen aus einer bestimmten Region heißen, die mit Nachname Sherpa heißen und bevorzugt in den hohen Regionen als Träger/Guides arbeiten.


Höhepunkt des Trekkings war die Besteigung des Poon Hill, der "Hügel" ist über 3.200 Meter hoch, doch in Anbetracht dessen, dass man von diesen ganze 5.000 Meter nach oben schauen muss, um den Gipfel des Anapurna-Zuges erkennen zu können, erklärt so Manches. Als gelernte bergsteigefreudige Österreicher erklommen wir die extra 400 Höhenmeter von Ghorepani aus gleich zwei Mal, am Abend zusätzlich nach 1.400 Meter Aufstieg zur Lodge und am darauf folgenden Morgen noch einmal um 4 Uhr Früh zum Sonnenaufgang. Leider war schon beginnende Monsunzeit, daher waren die Gipfel nur selten zu sehen.


Am Schluss des Trekkings hielten wir uns noch nach stundenlangen Busfahrten über brutale Straßen in Pukhara und Kathmandu auf. Kathmandu selbst konnten wir noch einen ganzen Tag lang anschauen, was wirklich sehr interessant, aber auch beängstigend war. Ich empfand diese verdreckte, verstaubte, vermüllte und extrem überfüllte Stadt mit dem Dauer-Verkehrschaos und den slumartigen "Verkaufsläden" und "Behausungen" wie ein unheimliches Zukunfts-Scenario für die großen Städte weltweit. Am 5. Juni, dem Weltumwelttag, sahen wir, dass es vielleicht noch Hoffnung gibt: Denn die Jugend packte mit an beim Großreinigen der Stadt. Sämtliche Schulen der Stadt machten mit. Das gibt Hoffnung.
















Totenverbrennung in Katmandu...













Südkoreanische Tänzerin auf dem Poon Hill


Elektroleitungen in Katmandu







Sonntag, 11. März 2018

Die "mystischen Orte" von Fürstenbrunn

Vier Jahre lebe ich nun in Fürstenbrunn, zuvor war ich aber schon seit Jahren immer wieder von Salzburg aus hergekommen zum Wandern oder Mountainbiken. Doch seit ich direkt hierher gezogen bin, hat es mich gereizt, all die mystischen Plätze zu suchen bzw. aufzusuchen. Den Untersberg habe ich seit Jahren von allen Seiten bestiegen, immer wieder war ich auf Dolinen und kleine Höhlen abseits der unbekannteren Steige gestoßen.
Ich wollte mehr herausfinden und begann mich mit einschlägiger Literatur einzudecken. Diese faszinierende Nähe und Kraft des Berges zieht mich zunehmend an. Noch mehr als die Jahre zuvor, wo ich noch nicht hier direkt am Fuß des Berges gelebt hatte.
Ein paar der Plätze habe ich nun schon ausforschen können. Diesen Sommer versuche ich noch die Iluminatenhöhle, die Wohnhöhle und die Kolowratshöhle zu begehen.
Bisher konnte ich folgende sogenannte "mystische" Plätze des Unterberges aufsuchen, manche davon mehrfach: 

1. 
Grasslhöhle nebst Karlsohr - ein besonderer Kraftplatz für Schamanen, ich spüre und liebe die Kraft dieses Ortes auch und suche ihn mehrmals im Jahr auf. Sie befindet sich oberhalb des Marmormuseums, nach der Wildfütterung oben nach rechts am Karlsohr und der alten verfallenen Hütte vorbei zum "Wasserschloss" (Trinkwassereinfassung Füstenbrunn). Dann oberhalb weiter bis zur Höhle. Man könnte von dort rechts weiter zur "Geisterstadt" klettern, der Weg ist aber abgebrochen und absturzgefährlich. Den Weg dorthin erkläre ich weiter unten.

Grasslhöhle im Winter

"Venusblume" von Schamanen gelegt in der Höhle
2.
"Geisterhöhle" bzw. "Froasenhöhle" (Froasen=Ängste) - viele berichten von den negativen Schwingungen darin, die ein beklemmendes panikartiges Gefühl auslösen. Ein Gittertor verhindert meist den Eintritt. Manchmal ist offen. Warum, weiß keiner... Drinnen ist ein Y-förmiger kurzer Gang. Diese Höhle war einst ein Versteck für die Fürstenbrunner bei Bombenalarm im II. Weltkrieg. Zur Höhle gelangt man, indem man nach der Endstation des Busses hinten in Fürstenbrunn Richtung Marmormuseum geht, dann aber rechts daran vorbei die Straße bis nach hinten zum Schotterplatz. Dort ist ein Baugitter, wo man aber durchgehen kann. Bei den Felsen geht es nach rechts Richtung Wildbachverbau. Auf der höchsten Stelle dort geht ein Trampelpfad am Hang nach links bis zur Höhle.

Meine Freundin Kathi spürte die negative Energie sehr stark

Das Tor war offen, warum ist nicht klar...

3.
"Geisterstadt".  Das war einmal ein Marmorstreinbruch, da sich dort aber im stillgelegten Werk immer wieder Jugendliche herumtrieben wurden die Gebäude eines Tages abgerissen. Nun sieht es eben aus wie eine Geisterstadt. An den Wänden finden sich viele Sgraffiti, und immer noch scheinen da Leute heraufzukommen und zu campieren. Ich habe dort ein verlassenes Zelt und andere Utensilien vorgefunden. Dem nicht genug an Geistereien, gerüchteweise soll es dort auch einen Mord gegeben haben, als der Steinbruch noch in Betrieb war. Also nichts für ängstliche Gemüter. Hinauf findet man ganz einfach: Gleiche Anreise wie zur "Geisterhöhle", nur dann nicht rechts abbiegen bei den Felsen, sondern durch diese hindurch und dem extrem steilen Weg nach oben ca. 20 min lang folgen. Dann erreicht man die ersten Steinstufen bei den ersten Ruinen. Bei nassem Untergrund besser Stöcke mitnehmen! Ich war einmal bei Schnee hinauf gegangen und am Rückweg alle paar Meter hingefallen, weil es so rutschig war auf dem extrem steilen Weg.

Geisterstadt im Winter

Sgraffiti in der Geisterstadt

Verlassenes Zelt, ein Rucksack, eine Hantel u.v.m. vorgefunden

4. Kiefer Steinbruch: Eigentlich kein offiziell mystischer Platz, aber mystisch schön mit all seinen wie verloren herumstehenden Skulpturen. Es ist ein weiterer stillgelegter Marmorsteinbruch, der aber heute ein Platz für Steinbildhauer ist. Selten findet man welche vor Ort an, 
meist stehen die fertigen und halbfertigen Skulpturen zwischen den Marmorbrüchen und verlassenen Betriebsgebäuden herum, blickt man nach unten hat man zudem einen schönen Blick auf Salzburg. Man kommt dorthin von zwei Seiten: Entweder geht man von der Bushaltestelle in Fürstenbrunn ein paar Meter die Straße bergauf (Richtung Latschenwirt) und biegt dann links in den Trampelpfad ein, dann steil nach oben, immer entlang der Eisenreste der alten Transportschienen, oder man kommt von Richtung Latschenwirt, nach der Brücke, wo die Skiabfahrt durchgeht unten, rechts hinauf die Schotterstraße.

Morbides Motiv in totem Stein

Weiche Haut in harten Stein gehauen

5. Mittagsscharte. Hier ranken sich ja die Legenden, dass man zu bestimmten Zeiten im Jahr im Berg verschwinden könne und Jahrhunderte später wieder auftauchte (Zeitlöcher). Ich war schon ein paar Mal dort und habe nie irgendwelche Ungereimtheiten, Schwingungen oder sonst irgendwas gespürt. Will ich auch nicht, ehrlich gesagt. Ich suche die Plätze aus Abenteuerlust auf, respektiere aber die esoterischen und mystischen Geschichten. Ich habe ja auch schon zuviel darüber gelesen und in YouTube Videos erfahren. Natürlich habe ich das dann immer im Hinterkopf. Zur Mittagsscharte kommt man ganz einfach über die Toni Lenz Hütte.

Blick aus den Mittagsschartenrunnels Richtung Hallein

Tunneleingang, Expedition mit Bruderherz

Samstag, 22. Oktober 2016

Erlebnis Steinernes Meer - von Gipfel zu Gipfel

Endlich hab ich es durchgezogen, eines meiner schon lange durchplanten Bergabenteuer.
Den großen Bericht samt Fotos könnt ihr in meinem Beitrag, den ich auf "Hallo Salzburg" veröffentlicht habe, nachlesen.

Er wurde auch vom Berchtesgaden Tourismus auf deren Website und Facebook Site geteilt.

Hier geht es zum Bericht: Erlebnis Steinernes Meer


"Da oben sind all deine Sorgen und Ängste vergessen. Energie tanken pur."